Haarausfall

Wenn die Haarpracht langsam schwindet

Lockig, gerade, fein, braun oder blond. Unsere Haare sind so individuell wie wir Menschen. Belastend wird es, sobald beim morgendlichen Kämmen abnormal viele Haare in der Bürste zu finden sind. Doch wir können Sie beruhigen, rund 80% der Männer und 30% der Frauen leiden an Haarausfall. Sie sind nicht alleine - Wir helfen Ihnen gerne bei der Bekämpfung.

Androgenetische Alopezie – schon einmal davon gehört?

Hatte bereits Ihr Grossvater eine Glatze? Oder kämpfte Ihre Mutter jeweils mit allen Mitteln gegen das lästige Ausfallen auf ihrem Kopf? Dann werden Sie von der androgenetischen Alopezie, also dem genetischbedingten Haarausfall, betroffen sein. Meist beginnt der Prozess beim Scheitel oder bei den Männern bei den Geheimratsecken und verläuft anschliessend langsam über den ganzen Kopf. Das Haar wirkt schütter und fein, die Kopfhaut blitzt mehr und mehr nachvorne. Ihre Gene sind für diesen unangenehmen Umstand zuständig, denn an Ihren Haarwurzeln befinden sich weniger Rezeptoren, die das Haarwachstum steuern. In Folge dessen verlangsamt sich das Haarwachstum und die Dicke der einzelnen Haare wird vermindert.

In gewissem Masse normal

Haare fallen aus, das ist normal. Im Durchschnitt verliert jeder Mensch täglich 100 Haare, ohne dass es auffällt. Schliesslich befindet sich mehr als 80% unserer Pracht im Wachstum. Wer aber viel mehr verliert, sollte sich möglichst frühzeitig Gedanken zur Bekämpfung machen. Möglichkeiten und Methoden gibt es heutzutage mehr als genug.

Männer haben diesbezüglich Pech

Es gibt eine deutliche Häufung von Haarausfall bei Männern. Grund dafür ist die höhere Sensibilität der Haarwurzel auf das natürlich zirkulierende Testosteron in den Blutbahnen. Zudem produziert der männliche Körper hormongesteuert ein Enzym, welches die Angriffigkeit von Testosteron an der Haarwurzel zusätzlich verstärkt. Die Konsequenz daraus ist eine verkürzte Wachstumsphase sowie eine schnellere Ausfallphase.

Aufgepasst mit kahlen Stellen auf dem Kopf

Besonders im Sommer ist mit Haarausfall besondere Vorsicht geboten. Die Kopfhaut ist sich Sonneneinstrahlung nicht gewohnt. Deshalb verbrannt man sich ganz schön schnell die empfindliche Kopfhaut. Dies ist nicht nur krebsfördernd, sondern auch sehr schmerzhaft und unangenehm. Achten Sie deshalb immer darauf, einen Hut zu tragen oder Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auf besonders betroffene Stellen aufzutragen. Ihre Haut wird es Ihnen danken.

Wem die Haarpracht langsam ausfällt, der sollte möglichst wenig Haarfärbungen vornehmen, denn diese strapazieren die Haare noch mehr und können unter Umständen zu Haarbruch führen.

Minoxidil – ein Mittel, welches Wunder verspricht

Ursprünglich verschrieb man Minoxidil um den Blutdruck zu senken. Eine schöne Nebenwirkung davon war die enorm viel dichtere Haarpracht. Genau dieser Nebenerscheinung schenkt man heute mehr Bedeutung. Wird Minoxidil lokal auf die kahlen Stellen aufgetragen bewirkt es die erwünschte Haarwachstumsförderung. Der Haarausfall kann stark verlangsamt werden und bei einigen Patienten konnte sogar eine verstärktes Haarwachstum festgestellt werden. Dies hängt damit zusammen, dass Minoxidil die Blutgefässe erweitert. Dadurch werden die Haarwurzeln besser mit Blut und Nährstoffen versorgt.


Wir haben Minoxidil in unserer Apotheke für Sie bereit und beraten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch zu den zu Ihnen passenden Therapie-Möglichkeiten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.